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Festlandkommission kritisiert Einschränkung der Presse in Hongkong

11-10-2018
  • Vizevorsitzender Chiu Chui-cheng

    Vizevorsitzender Chiu Chui-cheng

    Bild: CNA

Freitag, 11.10.2018 - Der Vizevorsitzende von Taiwans Kommission für Festlandangelegenheiten Chiu Chui-cheng hat heute das Vorgehen der Hongkonger Behörden im Fall des ausländischen Journalisten Victor Mallet kritisiert.

 

Dem Mitarbeiter der Zeitung Financial Times und Vorsitzenden des Clubs der Auslandskorrespondenten (FCC) in Hongkong wurde laut einem Bericht der Zeitung die Verlängerung seines Arbeitsvisums verweigert. Es wird vermutet, dass die Ablehnung in Zusammenhang mit einer Veranstaltung steht, zu der Mallet den Vorstand der Hong Kong National Party Andy Chan Ho-tin eingeladen hatte. Der Politiker und Aktivist Chan tritt für die Unabhängigkeit Hongkongs von China ein.

 

Chiu nannte den Fall ein Beispiel dafür, wie der Druck aus Peking zu einer Beschneidung der Menschenrechte und der politischen Freiheit in Hongkong beitrage. Chiu sagte: “Druck und Beschneidung durch die Machthaber in Peking erodiert die Presse- und Redefreiheit in Hongkong, die in Hongkongs Grundrecht, Artikel 27, garantiert ist. Wir rufen Peking auf, sich an seine Versprechen der internationalen Gemeinschaft gegenüber zu halten und bitten Peking und die Regierung Hongkongs diese Rechte zu bewahren, anstatt sie aus der politischem Kalkül heraus zu beschränken.”