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US-China-Handelsstreit: Etwa 30 KMUs mit Rückkehrabsichten

10-10-2018

Taipei  – 10. Oktober 2018 – Angesichts des weiter ungelösten Handelsstreites zwischen den USA und China arbeitet die Industrieentwicklungsbehörde an einer  neuen Strategie zur beschleunigten Modernisierung von Taiwans Wirtschaft.

 

Dabei geht es um die Integrationsfähigkeit aus China zurückkommenden Unternehmen aus Taiwan in taiwanische Großunternehmen und in die regionale Arbeitsteilung.

 

Bisher hätten sich 20 bis 30 Klein- und Mittelunternehmen positiv zu einer Rückkehr nach Taiwan geäußert. Allerdings bestehen nach wie vor Unsicherheiten über die Dauer des Handelskrieges. Die Rückverlagerung von Produktionslinien mache nur ab einer drei- bis fünfjährigen Dauer ökonomisch Sinn.

 

Momentan seien die Auswirkungen der Zollanhebungen der USA durch die 10-prozentige Abwertung des RMB aufgefangen, sagte das Wirtschaftsministerium.

 

Der Druck auf die Unternehmen könnte ab dem nächsen Jahr wachsen, wenn die Zölle in einem nächsten Schritt um 25% angehoben werden.

 

Dies könnte die Rückkehr nach Taiwan oder die Verlegung in die Länder der Neuen Südwärtspolitik beschleunigen.