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Super-Taifun brach ein – Kaum schwere Schäden

11-07-2018
  • Berggegenden weiter meiden

    Berggegenden weiter meiden

    Die insgesamt steilen Berghänge in Taiwan sind nach stärkerem Regen und Taifunen anfällig für Steinschlag oder Erdrutsche (Foto: CNA)

Taipei – 11. Juli 2018 – Taifun Maria hat Taiwan verlassen und ist bereits über dem chinesischen Festland.

 

Nur die Ausläufer des Tropensturms trafen Taiwan, insgesamt waren die Auswirkungen relativ gering. Der Sturm verlor zudem durch den Kontakt mit Taiwan an Kraft und wurde zu einem normalen Tropensturm degradiert.

 

Dennoch kam es zu Überschwemmungen, Stromausfällen und Erdrutschen. Acht Leichtverletzte, die meisten davon in Taipei, waren zu beklagen. Die meisten stürzten mit ihren Motorrädern oder wurden von fallenden Ästen getroffen. Fast 60.000 Haushalte waren zeitweilig ohne Stromversorgung. Bis Mittwoch 14 Uhr waren noch etwa 3500 Haushalte ohne Strom. Gut 3400 Personen mussten evakuiert werden, 1000 davon sind weiterhin in Schutzunterkünften untergebracht.

 

An der Küste, insbesondere im Nordosten des Landes, muss weiterhin mit starkem Wellengang gerechnet werden. Aktivitäten am Meer sind daher zu vermeiden. An der Küste und den Berggegenden des Nordens ist ferner mit anhaltenden starken Regenfällen zu rechnen. Die Schäden für die Landwirtschaft fielen äußerst niedrig aus.

 

Einen positiven Effekt hatte der Taifun: Er stellte die Wasserversorgung für den Norden sicher. In den nächsten Tagen könnte sich der Wasserstand am Shihmen-Reservoir einer Kapazitätsauslastung von 90 Prozent nähern.