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Außenministerium: Trotz US-Bedenken Beziehungen zu Paraguay stabil

16-05-2018
  • Vize-Außenminister Liu in Paraguay

    Vize-Außenminister Liu in Paraguay

    Foto: CNA

Taipei – 16. Mai 2018 – Das Außenministerium bestätigte, dass die Beziehungen zu Paraguay, dem einzigen diplomatischen Verbündeten in Südamerika, weiter stabil seien.

 

Anlass waren die am Vortag von US-Senator Marco Rubio geäußerten Bedenken, dass Paraguay nach Panama und der Dominikanischen Republik sich ebenfalls China zuwenden könnte. US-Senator Rubio machte seine Aussagen bei einer Senatsanhörung gegenüber Alex Wong, Vizestaatssekretär im Büro für Ostasiatische und Pazifische Angelegenheiten im US-Außenministerium. Rubio wies dabei auf Chinas Versuche zu erhöhter Einflussnahme in der westlichen Welt hin.

 

Alex Wong sagte, dass alle Versuche, die Taiwans internationalen Spielraum begrenzen oder dessen Status Quo verändern wollten, von den USA als “störend” empfunden werden.

 

Mit der Ein-China-Politik wolle man den Status Quo beibehalten, der als Schlüssel zur Stabilität in der Taiwanstraße angesehen wird.

 

Vizeaußenminister Jose Maria Liu, der am Vortag von einem Besuch aus Paraguay zurückkehrte, bezeichnete die Beziehungen als “sich in stabilem Zustand im Bestreben nach Entwicklung” befindlich.

 

Liu gab an, sich in Paraguay nach den dortigen Wahlen sowohl mit dem scheidenden als auch kommenden Präsidenten und dem neuen Außenminister ausgetauscht zu haben. Dabei wurde ihm versichert, sich wegen der Freundschaft beider Länder keine Sorgen machen zu müssen. Er sei in hohem Maße zuversichtlich über die weitere Entwicklung der Beziehungen.