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Soziale Wohlfahrtsorganisationen verurteilen Taiwans WHA-Ausschluss

16-05-2018
  • Zivile Gruppen für Gleichbehandlung Taiwans bei der WHA

    Zivile Gruppen für Gleichbehandlung Taiwans bei der WHA

    Foto: CNA

Taipei – 16. Mai 2018 – Eine Gruppe von 22 gemeinnützigen Organisationen verurteilte am Mittwoch die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ausschluss Taiwans von der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung (WHA).

 

In einer gemeinsamen Stellungnahme forderte die Gruppe die WHO zu gleicher Behandlung von Taiwan auf.  Taiwan sei das erste Land in Asien gewesen, welches eine umfassende Krankenversorgung eingeführt und den Willen und die Fähigkeit habe, diese wichtigen Erfahrungen mit anderen Ländern auf der WHA zu teilen. Taiwan leiste zudem auf globaler Ebene wichtige Beiträge und betreibe in 73 Ländern über 300 Projekte im Gesundheitsbereich.

 

Für die ausgebliebene Einladung machte Chen Shi-chung, Minister im Ministerium für Gesundheit und Soziales, Druck aus China verantwortlich. Er gehe aber trotz der Nichtteilnahme davon aus, dass sich am Morgen des 19. Mai in Genf eine “WHO-Aktionsgruppe” aus Taiwan der Weltöffentlichkeit zeigen werde.

 

„Einerseits werden wir unser Bedauern und unsere Unzufriedenheit in dieser Angelegenheit ausdrücken. Auf der anderen Seite ist es unsere wichtige diplomatische Aufgabe, Taiwans Softpower im medizinischen Bereich bekanntzumachen. Dies wollen wir die Welt deutlicher erkennen lassen, “ sagte Minister Chen Shi-chung