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EU-Arbeitsgruppe zur Fischereiinspektion in Taiwan eingetroffen

13-03-2018

Taipei – 13. März 2018 – Eine Arbeitsgruppe der EU traf am heutigen Mittwoch zur Inspektion der Fischereiaktivitäten in Taiwan ein. Die Gruppe wird für neun Tage die Fortschritte beim Hochseefischen der taiwanischen Flotte untersuchen.

 

Taiwan wurde von den EU-Behörden seit 2015 auf die Beobachtungsliste gesetzt und ist seit zweieinhalb Jahren mit einer gelben Karte verwarnt.

 

Wie die Fischereibehörde sagte, wolle sich die EU mit ihrem Aufenthalt von der konkreten Umsetzung des Fischereibetriebes aber auch der Anwendung von Gesetzen und Bestimmungen überzeugen. Genauere Angaben dürften zum Ende des Aufenthaltes gemacht werden, mit einem offiziellen Abschlussbericht wird frühestens 10 Tage nach Beendigung der Untersuchungen gerechnet.

 

Taiwan wurde mehrfach des illegalen, nicht angemeldeten und unkontrollierten Fischens (IUU) beschuldigt. Seitdem gab es eine Reihe von Veränderungen wie Videokomunikation und regelmäßige halbjährliche Besuche von EU-Vertretern.

 

Sollte die EU gegenüber Taiwan eine rote Karte verhängen, würde dies Handelsverluste im Umfang ca. 2 Mrd. EUR bedeuten. Falls sich die USA und Japan den Maßnahmen anschließen, würde dies einen Produktionswert von fast dem Zehnfachen betreffen.