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Gericht bestätigt 10-jährige Haftstrafe des früheren Vizebürgermeisters Hsu wegen Korruption

07-12-2017
  • Hsu Chih-chien

    Hsu Chih-chien

    Foto: CNA

Taipei – 7. Dezember 2017 - Das hohe Gericht Taiwans hat heute den früheren Vizebürgermeister von New Taipei City, Hsu Chih-chien, wegen Korruption zu 10 Jahren Haft verurteilt.

 

Hsu soll laut dem Gericht zwischen 2011 und 2015 etwa 173.000 Euro an Bestechungsgeldern für die zügige Genehmigung eines Bauvorhabens im Stadtteil Xindian im Süden von New Taipei City angenommen haben. Hsu war während damals stellvertretender Vorsitzender des Stadtplanungskomitees von New Taipei City.

 

Das Gericht bestätigte damit das Urteil des Bezirksgerichts Xindian in New Taipei City vom März 2017. Der frühere Vizebürgermeister Hsu war gegen dieses Urteil in Revision gegangen.

 

Das hohe Gericht Taiwans hat heute auch die Beschlagnahmung von 32.000 Euro und Armbanduhren beschlossen, die Hsu seinem Vater und seiner Tochter geschenkt hatte. Diese Vermögenswerte seien auf unrechtmäßige Weise erlangt worden, so das Gericht.

 

Der Sohn sowie der Bruder des früheren Bürgermeisters wurden vom hohen Gericht Taiwans wegen Urkundenfälschung zu Geldstrafen von jeweils 2500 Euro verurteilt.

 

Hsu steht noch ein weiterer Revisionsantrag und der Gang zum höchsten Gericht Taiwans offen.