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Neue Pensionskriterien für Militärangehörige vorgestellt

14-11-2017
  • "Achthundert Krieger" im Protest

    Nicht alle Ex-Militärs waren mit den angekündigten Neuregelungen zufrieden (Foto.CNA)

Das Verteidigungsministerium veröffentlichte am Dienstag Schlüsselpunkte der vorgeschlagenen Pensionsreform für Militärangehörige.

 

Bei der Ausgestaltung des Systems habe man sich an Praktiken in den USA, Japan und Südkorea orientiert. Ziel sei es, die Rekrutierung zu fördern, den aktiven Dienst zu stabilisieren und den kommenden Pensionären entgegen zu kommen.

 

Die dahinterstehenden Gedanken seien eine bestmögliche Altersversorgung für das Militär bei gleichzeitiger Stabilität der Pensionskassen.

Als Mindestpensionshöhe wird eine an die Pension anderer Staatsdiener angepasste Höhe von TWD 32,160 festgelegt.

 

Ehemalige Armeeangehörige  welche mindestens 20 Jahre Dienst geleistet haben, erhalten ein Pension in Höhe des Durchschnittsgehaltes der letzten 36 Monate vor dem Eintritt in den Ruhestand. Für jedes weitere Jahr steigt die zu erwartende Pension. Nach alter Berechnung erhielt man das Doppelte des letzten Monatsgehaltes.

 

Die garantierte Mindestverzinsung von 18% auf nachträgliche Einzahlungen läuft bei schon seit 20 Jahren in Pension Befindlichen aus, bei später in Pension gehenden wird sie innerhalb von 10 Jahren abgebaut, wenn die ältere Berechnung höher als die neue ist.

Um den Fond für die nächsten 30 Jahre stabil zu halten und in eine nachhaltige Entwicklung zu bringen, wird die Regierung in den nächsten zehn Jahren USD 3,3 Mrd. in die Pensionsrückstellungen einzahlen.