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Leichte Fortschritte beim COP23-UN-Klimatreffen

14-11-2017

Taipei  – 14. November  2017  - Trotz eines Verbots des Zuganges zum Klimakonferenztreffen der Vereinten Nationen in Bonn für Taiwans Chef der Umweltbehörde (EPA) bezeichnete das Außenministerium die Präsenz Taiwans bei dem Treffen als einen Fortschritt.

EPA-Chef Lee Ying-yuan war wegen Einwände Chinas am Sonntag nicht in der Lage, den Veranstaltungsort zu besuchen. Allerdings seien die Tatsache seiner Präsenz vor Ort und die erfolgreiche Konferenzteilnahme durch Delegationsmitglieder ein positiver Schritt, sagte  Andrew Lee, Sprecher des Außenministeriums am Dienstag.

Durch das Repräsentanzbüro in Deutschland wolle man gegenüber den UN-Plattformen die positive Rolle Taiwans in dieser internationalen Angelegenheit und den möglichen Beitrag Taiwans zu erklären, um der internationalen Gemeinschaft bewusst zu machen, dass Taiwan ein wichtiger Partner sei, so dass Außenministerium.

Mit dem Klimaabkommen der UN (UNFCC) wird versucht, die Treibhausgasemissionen zu begrenzen. Taiwan sucht seit dem Jahr 2009 die Teilnahme am UNFCC.