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Außenministerium fordert Einbeziehung zu Gesprächen um Südchinesisches Meer

14-11-2017
  • Andrew Lee , Sprecher des Außenministeriums

    Andrew Lee , Sprecher des Außenministeriums

    Foto:CNA

Taipei  – 14. November  2017  - Das Außenministerium forderte eine Einbeziehung Taiwans in Fragen des Südchinesischen Meeres betreffende Dialogmechanismen, teilte der Sprecher des Außenministeriums, Andrew Lee am Dienstag mit.

Am Tag zuvor hatten die ASEAN-Länder und China angekündigt, Diskussionen über Verhaltensregeln im Südchinesischen Meer anberaumen zu wollen.

Lee begrüßte die Übereinkunft zur Behandlung der Angelegenheiten im Südchinesischen Meer in einer friedlichen und rationalen Weise, betonte aber, dass die Souveränitätsansprüche der Republik China (Taiwan) auf die beanspruchten Inseln und der sie umgebenden Gewässer laut internationalem Recht nicht zur Frage stünden.

 Das Außenministerium fordert daher einen alle Parteien einbeziehenden Dialog.

Sowohl China, Taiwan, die Brunei, die Philippinen, Malaysia und Vietnam erheben Anspruch auf bestimmte Inseln und Atolle im Südchinesischen Meer.

Die Philippinen hatten in der Angelegenheit Klage vor dem Schiedsgerichtshof in Den Haag gegen die Ansprüche Chinas eingereicht, Den Haag entschied, dass es in der Region keine Inseln sondern nur Atolle gäbe. Erst bei einer Insel, auf der autarkes Leben möglich sei, könnten auf die Insel und territoriale Gewässer im Umkreis von 12 Seemeilen und auf ein wirtschaftliches Nutzungsgebiet im Umkreis von 200 Seemeilen Anspruch erhoben werden.