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Trump: Lieferung von Defensivwaffen an Taiwan wird nicht eingestellt

14-11-2017

Taipei  – 14. November  2017  -  US-Präsident Donald Trump soll beim Staatsbesuch in China seinem Gegenüber Xi Jinping deutlich gemacht haben, dass die USA weiter mit der Lieferung defensiver Waffen an Taiwan fortfahren werden. Dies berichtete die Washingtoner Zeitung Free Beacon unter Bezug auf Aussagen des Weißen Hauses.

 

Gespräche über ein 4. Kommunique bzw. eine Unterzeichnung eines  Verhandlungsabkommen zur Lösung der Taiwan-Angelegenheit hätten bei den Gesprächen mit Xi Jinping in Peking nicht stattgefunden. Über die Taiwan-Frage wurde zwar gesprochen, in der anschließenden Pressekonferenz diese aber nicht erwähnt.

 

China hätte in den Gesprächen sich indirekt gegen die Waffenverkäufe der USA an Taiwan ausgesprochen. Die Xinhua-Nachrichtenagentur, das offizielle Sprachrohr Chinas schrieb, dass Trump gegenüber ausgedrückt wurde, dass die Taiwanfrage die wichtigste und sensibelste Kernfrage der sino-amerikanischen Beziehungen und deren politische Basis seien.

Laut US-Medien hätte US-Präsident Trump dem entgegnet, dass die „Ein-China-Politik“ der USA auf den drei Kommuniques und den Taiwan Relation Act begründet sei. Entsprechend der aus diesem Gesetz entspringenden Verpflichtungen werden die USA fortfahren, Taiwan mit defensiven Waffen zu versorgen.