Online hören
 
 
QR Code

Berufungsgericht hält Ex-Präsident Ma bezüglich Geheimnisverrat für unschuldig

11-10-2017
  • Ma Ying-jeou

    Ma Ying-jeou

    Foto: CNA

Taipei – 11. Oktober 2017 -  Die Unschuld des Ex-Präsidenten Ma Ying-jeou bezüglich Geheimnisverrat wurde heute vom hohen Gericht Taiwans in letzter Instanz bestätigt.

 

Laut dem Gericht gebe es nicht genug Beweise, um Ma des Geheimnisverrats zu verurteilen.

 

Ma wurde vorgeworfen, sich Informationen über ein laufendes Gerichtsverfahren verschafft und an den damaligen Premierminister Jiang Yi-huah weitergeben zu haben.

 

Es ging um Fragen zu einer möglichen Einflussnahme des damaligen Parlamentspräsidenten Wang Jin-pyng, mit dem Ma innerparteiliche Querelen hatte, bei einem Strafverfahren zu Gunsten des DPP-Politikers Ker Chien-ming.

 

Von Wang und Ker wurde ein Gespräch über eine geplante Kontaktaufnahme im laufenden Verfahren mit dem damaligen Justizminister gemacht. Der Generalstaatsanwalt Huang Shih-ming gab die Aufnahmen an Ma weiter und wurde bereits zu einer Geldstrafe von knapp 15.000 US-Dollar verurteilt.

 

Ma konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, dass er Huang zur Veröffentlichung der geheimen Informationen angestiftet hatte.