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MAC: Keine Quotensenkung für Individualreisende aus China

06-10-2017

 

Taipei  – 6. Oktober  2017  - Taiwans Kommission für Festlandangelegenheiten (MAC) verwarf am Freitag Beschuldigungen, dass die Regierung für die sinkende Zahl an Touristen aus China verantwortlich sei.

 Ein Parlamentarier der Oppositionspartei Kuomintang (KMT) beschuldigte in einer einberufenen Pressekonferenz die Regierung, die Zahl der Individualtouristen zu reduzieren. Als Beleg führte er die sich mehr als verdoppelnde Visumsablehnung seit 2014 an. Wurden damals 0,8% der eingereichten Individualanträge abgelehnt, wären es in diesem Jahr bis August bereits 1,9% gewesen. Er sah die seit 30 Jahren bestehenden Taiwanstraßenbeziehungen in ihrem ernstesten Jahr.

 Tatsächlich wurde im Dezember letzten Jahres die Tagesquote für Einzeltouristen aus China von 5000 auf 6000 angehoben, teilte das MAC mit.

 Die Immigrationsbehörde verwies wegen der erhöhten Ablehnungen auf die im August in Taipei abgehaltenen Studentenweltspiele, der Universiade. Aus Sicherheitsgründen habe man sich zu dieser Zeit bei verdächtigen Einzelpersonen restriktiver verhalten.

 Sicherheitsaspekte seien zudem wichtiger geworden. In dem Zeitraum stieg die Zahl der Besucher und die der ihr Visum überziehenden Reisenden, worauf man mit verschärften Kontrollen reagiere. Gleichzeitig untersuche man die Anträge von sehr häufig nach Taiwan reisenden Besucher besonders genau.