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Regierung will sich für Heimkehr von Aktivist aus China einsetzen

11-09-2017
  • Lee während der Live-Übertragung des Gerichts

    Lee während der Live-Übertragung des Gerichts

    Bild: CNA
  • Lees Frau Lee Ching-yu wohnte dem Verfahren heute beu

    Lees Frau Lee Ching-yu wohnte dem Verfahren heute beu

    Bild: CNA

Taipei – 11. September 2017. Taiwans Regierung werde alles daransetzen, um den in China festgenommenen NGO-Mitarbeiter Lee Ming-che so früh wie möglich nach Hause zu bringen. Das sagte Präsidialamtssprecher Alex Huang heute auf einer Pressekonferenz.

 

Am Vormittag hatte Lee sich in einem öffentlichen Prozess im chinesischen Hunan für die Untergrabung der Staatsgewalt in China für schuldig bekannt. Lee sagte zudem, dass seine Aussagen der Wahrheit entsprächen und nicht erzwungen worden seien.

 

Präsidialamtssprecher Huang sagte, dass die Haltung der Regierung in dem Fall deutlich sei. Die Regierung werde sich unter Wahrung der Landeswürde für die Sicherheit von Lee als Staatsbürger einsetzen. „Seit Beginn dieses Vorfalls hat sich die Präsidentin ständig über den Gesundheitszustand Lee Ming-ches erkundigt und die Regierungsbehörden daran erinnert, Lees Familie jede Hilfe zukommen zu lassen, damit er möglichst bald zurückkehren kann,“ so Huang.

 

Auf die Frage von Journalisten, wie das Präsidialamt auf die Anschuldigungen gegen Lee reagiert, sagte Huang, das Amt wolle diesen Punkt nicht speziell kommentieren. Aus der Sicht des Präsidialamts hätten die Heimkehr Lees und seine Rettung oberste Priorität.