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Landwirtschaftskommission gründet Sonderarbeitsgruppe nach Buntbarschsterben

16-06-2017
  • Untersuchungen

    Untersuchungen

    Foto: CNA

Taipei  – 16. Juni 2017  -  Die Landwirtschaftskommission hat nach einem Buntbarschsterben in der Stadt Taoyuan eine Sonderarbeitsgruppe eingerichtet.

 

Die Arbeitsgruppe soll die Lokalregierung bei der Eindämmung des Buntbarschsterben helfen, für das laut der Landwirtschaftskommission ein Virus verantwortlich sein soll.

 

Zuletzt hatte sich das Fischsterben von einer auf drei Fischfarmen in der nordwesttaiwanischen Stadt Taoyuan ausgebreitet.

 

Die Behörden haben den Ursprung der vermuteten Virusfnfektion noch nicht ermitteln können, sind jedoch über die weitere Ausbreitung besorgt.

 

Die Behörden erwarten keine Übertragung des Viruses auf den Menschen, es gebe daher keine Sorgen über die Lebensmittelsicherheit.

 

Seit dem 12. Juni sind mehrere Tausend Buntbarsche in den Fischfarmen an der Infektion gestorben. Andere Fischarten in den gleichen Teichen zeigten keine Krankheitssymptome.

 

Ein plötzliches Massensterben von Buntbarschen wurde erstmals im Sommer 2009 in Israel beobachtet. Wissenschaftler vermuteten einen veränderten Grippevirus als Verursacher.

 

Außerdem sollen sich in den vergangenen Jahren auch Buntbarsche in Thailand, Ecuador, Kolumbien und China infiziert haben. Wie das Virus die langen Distanzen zurückgelegt haben soll, ist unklar.