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VP appeliert an Ruhe und Vernunft zur Lösung der Pensionsfrage

21-04-2017
  • Vizepräsident Chen Chien-jen

    Vizepräsident Chen Chien-jen

    (Foto: CNA)

Taipei  –  21. April 2017  -  Vizepräsident Chen Chien-jen appellierte heute an die Ruhe und Vernunft der Gegner der geplanten Rentenreformen. Vizepräsident Chen ist ebenfalls Vorsitzender des Rentenreformkomitees des Präsidialamts.

 

Die Gespräche zur Pensionsreform wurden von der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) kurz nach der Amtsübernahme im Mai letzten Jahres aufgenommen. Die Reform wird laut Meinung der Regierung als notwendig für die langfristige Stabilität des Pensionssystems angesehen. Ohne Reform müsse mit einem Bankrott der Rentenkassen gerechnet werden. Betroffen von den neuen Regelungen wären Beamte, Lehrer und Mitarbeiter des Militärs, die nun teils gewalttätig ihren Protest dagegen ausdrückten.

 

Vizepräsident Chen rief Lee Lai-hsi, den Leiter des Beamtenbundes dazu auf, die Pensionsfrage in einer rationalen Weise anzugehen: „Ich glaube Herrn Lee Lai-hsi, dass sie (die Protestierenden) ihre eigenen Beschwerden und Forderungen haben. Doch jegliche Beschwerden sollten auf friedliche und vernünftige Weise diskutiert und nicht in Form von Kampf oder gewalttätiger Weise ausgedrückt werden. Ich hoffe, dass wir in diesem Prozess der Pensionsreform alle Generationen in die Lage versetzen, eine Pension zu beziehen und dies auch langfristig. Dies ist eine Aufgabe, die im Einklang mit der Wohltätigkeit und des Friedens stehen soll.“

 

Vizepräsident Chen betonte, dass er glaube, die Aufgabe mit Einbringung der Weisheit, des Mitgefühls und der gegenseitige Hilfe aller lösen zu können.