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Menschenrechtsmuseum stellt Dokumentarfilm mit Zeitzeugen des „Weißen Terrors“ vor

21-04-2017
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    (Foto: CNA)

Taipei  –  21. April 2017  -  Das Nationalmuseum für Menschenrechte stellte heute auf einer Pressekonferenz einen Dokumentarfilm mit Zeitzeugen über die Phase des “Weißen Terrors” in Taiwan vor.

 

Mit der Phase wird die Zeit nach der Regierungsübernahme Taiwans durch die vom Festland geflüchtete Nationalregierung der Kuomintang (KMT) bezeichnet. Sie begann 1949 und reichte bis zur Aufhebung des Kriegsrechtes im Jahr 1987.

 

Mit der Verhängung des Kriegsrechtes im Jahr 1949 wurden beim Kampf gegen den Kommunismus in Taiwan mehr als 2000 Menschen getötet und über 16.000 verfolgt.

 

Die Dreharbeiten mit den Zeitzeugen der Geschichte dauerten 18 Monate. Wie Wang Yichun, Direktor am Menschenrechtsmuseum mitteilte, hoffe man, durch den Film und den mündlich überlieferten Aussagen von Zeitzeugen die Geschichte lebendig zu halten und jederman über die damaligen Zeitumstände aufzuklären. Man werde weiter hart daran arbeiten, durch Dokumentarfilme und Texte zu vermeiden, dass sich Geschichte wiederhole.