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45 % aller Hochschulen treffen Sondervereinbarungen für Gaststudenten aus China

17-03-2017
  • Bildungsminister Pan

    Bildungsminister Pan

    Foto: CNA

Taipei – 17. März 2017  -  45 % aller Hochschulen treffen Sondervereinbarungen für Gaststudenten aus China.

 

Das geht aus einer Untersuchung des Bildungsministeriums hervor.

 

In den Vereinbarungen verpflichten sich die taiwanischen Hochschulen in unterschiedlichem Maße, im Unterricht keine kontroversen Sichtweisen zur China-Politik zuzulassen.

 

Die Praxis begann laut Bildungsministerium im Jahr 2005. Die Mehrzahl der betroffenen Schulen befände sich in privater Hand.

 

Die meisten der chinesischen Partneruniversitäten mit derartigen Vereinbarungen befinden sich in der Provinz Zhejiang.

 

Die taiwanischen Universitäten wollen mit den Vereinbarungen mehr Gaststudenten von chinesischen Partneruniversitäten nach Taiwan holen, benachrichtigten aber nicht wie vorgeschrieben einen Monat vor Unterzeichnung das Bildungsministerium.

 

Das Ministerium ermutigt nun die Hochschulen, im Umgang mit chinesischen Partnern die Grundsätze der akademischen Freiheit, Gleichheit und Gegenseitigkeit zu wahren.

 

Die politischen Vereinbarungen kamen am 3. März bei einzelnen Hochschulen ans Licht der Öffentlichkeit. Sie wurden seitdem kontrovers diskutiert.