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Kulturministerium plant Änderungen an Chiang Kai-shek Gedenkhalle

25-02-2017
  • Wachablösung in der Chiang Kai-shek Halle

    Wachablösung in der Chiang Kai-shek Halle

    Foto: CNA
  • Chiang Kai-shek Souvenir

    Chiang Kai-shek Souvenir

    Foto: CNA

Taipei – 25.2.2017 – Das Kulturministerium hat Änderungen an der Chiang Kai-shek Gedenkhalle angekündigt. Gemäß dem Kulturministerium ist die Transformation der Chiang Kai-shek Gedenkhalle Teil der Aufarbeitung der Geschichte und Achtung der Menschenrechte.
Kulturministerin Cheng Li-chiun machte diese Angaben heute auf einer Pressekonferenz über den 70. Jahrestag des 228 Zwischenfalls, der blutigen Niederschlagung des Volksaufstandes vom 28. Februar 1947.

 

Kulturministerin Cheng sagte, das Kulturministerium habe bereits eine Arbeitsgruppe gebildet. Ziel sei, innerhalb eines halben Jahres einen Änderungsentwurf des Organisationsgesetzes der Chiang Kai-shek Gedenkhalle zu erstellen. Die Diskussion darüber soll öffentlich sein. Dazu gehörten die Fragen, warum man diese Transformation vornehme und die Verwendung danach, sowie Fragen die Stadtplanung und weitere Bereiche betreffend. Es soll die öffentliche Diskussion zur Konsensbildung gefördert werden. Ein positiver gesellschaftlicher Dialog, sich gemeinsam einfühlend der Vergangenheit zu stellen sei ein sehr guter Prozess bei der Menschenrechtsbildung. Deshalb beginne man mit dem gesellschaftlichen Dialog.

 

Auch wird der Verkauf von Chiang Kai-shek Andenken eingestellt und das Lied zum Gedenken an Chiang Kai-shek bei der Öffnung und Schließung der Gedenkhalle nicht mehr gespielt.

 

Das Kulturministerium wird zum 70. Jahrestag des 228 Zwischenfalls eine Reihe von Veranstaltungen abhalten, darunter Konzerte, Seminare, Ausstellungen und Filmreihen.