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Premier: Vogelgrippeausbruch muss ernst genommen werden

17-02-2017
  • Premierminister Lin Chuan

    Premierminister Lin Chuan

    (Foto:CNA)

Taipei – 17. Februar 2017 -  Premierminister Lin Chuan rief die Bevölkerung dazu auf, den Ausbrauch der Vogelgrippe ernst zu nehmen und forderte ein schnelles Vorgehen bei der Bekämpfung des Ausbruchs.

 

Das Schlachten und Transportieren von Geflügel ist seit dem heutigen Freitag landesweit verboten, hatte schon gestern die Agrarkommission bekanntgegeben.

 

Bei dem Virus handelt es sich dabei um einen neuen Typ, dem hochansteckenden Virus H5N6. Bisher wurde das Virus in fünf Kreisen oder Städten festgestellt. Das Verbot gilt aus Vorsichtsgründen landesweit.

 

Wie ein Quarantäeexperte sagte, begann man mit der Probenentnahme bei infizierten Geflügelfarmen, im weiteren Verlauf sollen die Untersuchungen auch auf den Nachbarhöfen fortgesetzt werden: „Vom Quarantäneamt wurden bereits alle beteiligten Kräfte dazu aufgerufen, betroffene Stellen sofort zu melden und dort erste Proben zu nehmen. Dies wird dann auf in einer Distanz von 1 km befindliche Höfe ausgeweitet und dann auf 3 km bzw. 5 km erweitert. Für Kreise in denen bisher noch keine Infektionsfälle nachgewiesen worden sind, werden zuerst Proben von Enten genommen. Danach wird ebenfalls der Radius stetig auf einen, drei 3 bzw. Kilometer flächendeckend ausgeweitet.“

 

Die Regierung rief die Bevölkerung dazu auf, Eier und Geflügelfleisch nur im vollständig gekochten Zustand zu verzehren.