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Präsidentin Tsai wiederholt ihre Haltung zu den Taiwanstraßenbeziehungen

18-10-2017

Taipei – 18. Oktober 2017  -  Das Präsidialamt ließ mitteilen, dass durch wohlwollende Interaktionen zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße die Differenzen zwischen beiden Regierungen schrittweise abgebaut werden könnten. Die Beibehaltung des regionalen Friedens und der Stabilität sei erklärtes Ziel der Regierung und auch im Einklang mit der vorherrschenden öffentlichen Meinung.

 

Empfohlen wurde ferner, die in der Vergangenheit über Jahre akkumulierte Weisheit zu nutzen, um ein neues Modell der Interaktion mit festem Willen und einem Maximum an Geduld zu entwickeln.

 

Anlass ist die Rede des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping am heutigen Morgen auf dem 19. Parteikongress der KP China. Xi hatte dabei Pekings Position des „einen China“ und des „Konsenses von 1992“ als Grundlage der Taiwanstraßenbeziehungen wiederholt und seinen Widerstand gegen eine Unabhängigkeitserklärung Taiwans ausgedrückt.

 

Sidney Lin, Sprecher des Präsidialbüros sagte stellvertretend für Präsidentin Tsai: „Die Beibehaltung des Friedens und der Stabilität in der Taiwanstraße und der Schutz der Interessen der Bürger ist die Verantwortung und das Ziel auf beiden Seiten der Taiwanstraße. Präsidentin Tsai hat mehrfach betont: „Unser guter Wille hat sich nicht verändert, unser Engagement hat sich nicht verändert. Wir werden nicht wieder den alten Weg der Konfrontation einschlagen, uns aber auch keinem Druck beugen.“ Dies ist unser Prinzip zur Regelung der Taiwanstraßenbeziehungen.“

 

Taiwans Kommission für Festlandangelegenheiten (MAC) betrachtete die Lösungen der langfristigen politischen Differenzen zwischen beiden Seiten als machbar. „Künstliche Hindernisse zur Eindämmung und Differenzierung“ und das „Ein Land – zwei Systeme“ Prinzip seien allerdings für die Mehrheit der Bevölkerung schwer zu vermitteln und nicht geeigent, einen gemeinsamen Geist zu finden. Respekt, Versöhnung, Kooperation und Kommunikation seien der einzige Weg, diese Differenzen auf beiden Seiten zu verringern. Taiwans 23 Mio. Menschen haben das Recht, ihre Zukunft selbst bestimmen zu können.