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Konferenz zum Bericht der Geschlechtergleichberechtigung in Taiwan

16-07-2018
  • Konferenz

    Konferenz

    Bild: RTI

Taipei–16. Juli 2018. Vizepräsident Chen Chien-jen hat heute die Konferenz zum dritten Landesbericht und der Begutachtung durch ausländische Experten in Taipei eröffnet. Bis zum 20. Juli werden internationale Experten über Taiwans Ergebnisse bei der Förderung von Frauenrechten zwischen 2013 und 2016 diskutieren.

 

In seiner Ansprache sagte der Vizepräsident, dass die Menschenrechte eine Grundlage der Regierungspolitik seien. Auch wenn Taiwan nicht an Veranstaltungen der Vereinten Nationen teilnehmen könne, habe man einen eigenen Mechanismus entwickelt, um aktiv die Umsetzung von Menschenrechten im Land zu garantieren.

 

Dabei orientiere sich Taiwan an den Standards der UN, um beispielweise Konzepte der Geschlechtergleichberechtigung zu fördern. „Im Vergleich zu anderen Ländern Asiens sind die Errungenschaften auf dem Gebiet der Geschlechtergleichberechtigung in Taiwan nicht schlecht. Aber es gibt immer noch Raum für Verbesserungen,“ so Chen.

 

Heisoo Shin aus Südkorea, der Vorsitzende des internationalen Gutachterkomitees, sagte in seiner heutigen Ansprache, dass der Überprüfungsmechanismus Taiwans als ein Vorbild für andere Länder dienen könne und sogar noch besser sei als derjenige der Vereinten Nationen.

 

An der heutigen Eröffnungsveranstaltung nahmen zahlreiche ausländische Gäste teil, darunter Botschafter aus diplomatisch verbündeten Ländern wie Paraguay, Belize und Kiribati sowie Vertreter der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs sowie Kanadas.