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Im Lao Da Tempel in
Keelung wird am 1. Tag des 7. Monats nach dem traditionellen
Kalender zu Beginn des "Geistermonats" das Tor zur Unterwelt
geöffnet |
Der siebte Monat nach dem traditionellen Mondkalender ist
"Geistermonat". In diesem Jahr fällt der Beginn des Geistermonats auf
den 31.
Juli. Am ersten Tag des Geistermonats werden die Tore
zur Unterwelt geöffnet und die Geister und Seelen kommen aus der
Unterwelt, um einen Monat lang in der Menschenwelt zu verbringen. Viele
Tempel führen am ersten Tag des siebten Monats nach dem Monatskalender
Zeremonien zur Öffnung des Tores zur Unterwelt durch.
Die Menschen bieten im Geistermonat nicht nur den Geistern ihrer eigenen
Ahnen Opfergaben, sondern auch den "wandernden hungrigen Geistern". Diese
sind ohne Nachkommen und Familien zu denen sie in der irdischen Welt
zurückkehren könnten und wandern deshalb ziellos auf der Erde umher.
Diesen Geistern bietet man Opfergaben, um ihren Hunger zu stillen und sie
gnädig zu stimmen.
Wenn sich das Tor zur Unterwelt am letzten Tag des siebten Monats nach dem
Mondkalender wieder schließt, werden ebenfalls Zeremonien durchgeführt, um
den Geistern eine reibungslose Rückkehr in die Unterwelt zu ermöglichen.
Taoistische Priester lassen den Geistern durch Gesänge und das
"Sieben-Sterne-Schwert" wissen, dass es Zeit für die Rückkehr in die
Unterwelt ist.
Die Menschen bieten den Geistern vor der Rückkehr in die Unterwelt
nochmals Opfergaben an und verbrennen "Geistergeld", damit die Geister in
der Unterwelt Geld haben.
An vielen Orten finden Zeremonien in der Mitte des Geistermonates,
"Zhongyuan Pudu", statt.
Die bekannteste und größte Zeremonie während des
Geistermonats findet in der nordtaiwanischen Hafenstadt Keelung (Jilong)
statt. Dann werden Wasserlaternen ins Meer hinausgetrieben, um die Geister
zu Opfergaben einzuladen. Diese Zeremonie findet in Keelung am Abend des 14. Tages des 7. Monats nach dem
traditionellen Kalender statt, um die Geister für die am folgenden Tag, den 15. Tag in der Mitte
des Geistermonats, angebotenen Opfergaben und Zeremonien einzuladen.
Nach dem Volksglauben sollte man während des Geistermonats nicht reisen,
schwimmen gehen oder umziehen. Es ist auch kein geeigneter Monat zum
Heiraten.
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Opfertisch zum
Zhongyuan Fest vor dem Haupteingang von RTI |
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zu Lotosblüten
gefaltetes Opfergeld |
Opfergeld und mit
Kleidung und Sachgegenständen bedrucktes Opferpapier |
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Wasserlaternen an
einem Tempel |
Wasserlaternen in
Jilong |
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Wasserlaternen in
Jilong |
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Umzug zum Zhongyuan
Fest in Jilong |
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Traditionelle
Vorführungen in Jilong |
Zhongyuan in einem
Tempel |
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Opfertische vor einem
modernen Geschäftsgebäude in Taipei |
In der Mitte des
Geistermonats wird überall Geistergeld verbrannt |
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Der Bao An Tempel in
Taipei am
Zhongyuan Fest |
Yimin Fest der Hakka
in Taipei |
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Taiwan Oper zum
Zhongyuan Fest |
Taipeis Bürgermeister
Hao Longbin bei einer Zeremonie zum Yimin Fest in Taipei |
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Festbankett in
Jilong für die "Guten Brüder", wie die Geister genannt werden |
Zeremonie zum
Zhongyuan Fest auf dem Luftwaffenstützpunkt auf der Insel Jinmen |
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Crew eines
Kampfschiffes der Marine Taiwans verbrennt Geistergeld |
Bankett zum Zhongyuan
Fest in Huwei |
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Opfertisch mit Räucherstäbchen |
Opfertisch der
Stadtregierung Taichung |
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