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  • 冰漢堡 消暑又可口(1)

    Burger für den Panda

    Zum Geburtstag hat der Taipeier Zoo heute ihrem Panda Yuanyuan einen gekühlten Burger aus Zuckerroh und Früchten geschenkt. Dem Panda hats sichtlich gefreut. (Foto: CNA)

  • Beginn des neuen Schuljahres

    Beginn des neuen Schuljahres

    Die Sommerferien sind zu Ende und damit geht für viele Schüler ab heute wieder der graue Alltag los. Etwas Bunteres hat sich zumindest die Xihu-Grundschule in Taipei einfallen lassen. Dort werden die Kinder zum Schulbeginn von dieser Nachbildung einer japanischen Comic-Katze begrüßt. (Bild: CNA, 29.08.2016)

  • 西瓜月餅 叫我第一名

    Wassermelonen-Mondkuchen

    Bald ist Mondfest. Zum Mondfest gehören natürlich auch Mondkuchen. Die Behörde für Volksgesundheit hat einen Wettbewerb für die Kreation von gesunden Mondkuchen veranstaltet: weniger Zucker, weniger Fett, mit natürlichen Früchten, Nüssen und lokalen Zutaten und ohne Verwendung von Transfetten. Der Erste Preis ging an diese Wassermelonen-Mondkuchen. (CNA 28.8.2016)

  • 安平郵局劍獅郵筒夯(1)

    Briefkästen in Anping

    Im Bezirk Anping in der südtaiwanischen Stadt Tainan stehen zwei Briefkästen im Schwertlöwen-Design. Diese Schwertlöwen sind an vielen Häuserfassaden in Anping zu sehen. (Foto: CNA 28.8.2016)

  • 國際地科奧賽 台拿4金蟬聯第一

    4 Goldmedaillen für Taiwan bei der Olympiade der Geowissenschaften

    Die Teilnehmer an der Internationalen Olympiade der Geowissenschaften (International Earth Science Olympiad (IESO) aus Taiwan haben vier Goldmedaille erhalten. Die Internationale Olympiade der Geowissenschaften fand vom 20. bis 27. August in Mie in Japan statt. (CNA 27.8.2016)

  • 黃金郵筒吸睛(3)

    Briefkasten als Attraktion in Jinguashi

    Ein sehr beliebter Briefkasten in Taiwans ist der goldene Briefkasten am Postamt Jinguashi. Viele Besucher der einstigen Goldgräberstadt machen dort Erinnerungsfotos oder stempeln. Vor dem Postamt ist ein Briefkasten in besonderem Design - ein beliebtes Fotomotif. (Foto: CNA 26.8.2016)

  • 國美館喜迎今年第100萬名觀眾

    1 Millionen Besucher im Kunstmusem

    Im Taipeier Kunstmuseum wurde heute der 1 millionste Besucher herzlich empfangen. (Foto: CNA)

  • 火砲射擊  金門砲兵展訓練成果(1)

    Übungen in Kinmen

    Die alten Zeiten sind vorbei, jetzt wird nur noch sporadisch geübt (Foto: CNA, 25.08.2016)

  • Hunde in Taiwan

  • Wahlkampf in Taiwan

  • Deutscher Designer 德國設計師石奇歐

  • Pangolinbaby - Ersatzmutter 小穿山甲和他的代理母親

  • Tofuschwein-Tofufabrik 豆腐豬傳奇

  • Zongzi in wilden Ingwerlilien-Blättern 野薑花粽飄香

  • Sport im Park Taipei 熱鬧的公園早晨

  • Leicha-Tee 擂茶-客家聖品

Wenn nur der Wind nicht wäre-Radfahren an der Ostküste
Am Bahnhof in Taitung Extra Streifen für Fahrradfahrer Die Ostküste Taiwans

Die Geografie Taiwans lässt sich in acht Wörtern zusammenfassen: Im Westen nur Städte, im Osten nur Gebirge. Und Gebirge heißt auch wirklich Gebirge. Der höchste Berg Taiwans-der Yushan (玉山)-misst knapp 4.000 Höhenmeter. Ganz im Osten fallen die Bergketten steil ab und treffen auf den Pazifischen Ozean, es gibt nur wenig Platz zwischen Berghängen und Meer. Darum finden sich an der Ostküste Taiwans auch nur sehr wenig  Städte, vor allem Hualien und Taitung. Ausreichend Platz ist aber für eine Straße direkt am Meer, auf der man großartig Fahrrad fahren kann.

Ende Dezember bin ich mit sechs Freunden diese Strecke gefahren. Von Taitung im Süden nach Hualien im Norden, etwa 190 Kilometer, insgesamt drei Tage. Unter Radfahrern hat sich die Ostküste Taiwans mittlerweile als Ziel herumgesprochen. Aus gutem Grund. Man muss nur einer einzigen Straße folgen, die immer direkt am Meer entlangführt. Der Verkehr ist nicht sehr stark und es gibt sogar einen breiten Seitenstreifen extra für Fahrradfahrer. Nicht mal ein eigenes Fahrrad ist von Nöten. In Taitung können diese ausgeliehen und in Hualien wieder zurückgegeben werden. Anders herum geht auch. Für drei volle Tage haben wir pro Rad etwa 40 Euro Leihgebühr bezahlt. Für gute Fahrräder, voll ausgestattet. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich überall am Weg, auch wenn beim Einchecken Chinesischkenntnisse nützlich sind.

Gruppenfoto am  Sanxiantai-Felsen (三仙台) Die Brücke zum Sanxiantai-Felsen (三仙台)

Wer jetzt denkt, dass 190 Kilometer für drei Tage nicht gerade viel sind, der hat Recht. Auf den ersten Blick. Die Strecke kommt zwar nicht ohne Steigungen aus, ist aber in dieser Hinsicht auch recht harmlos. Das Problem ist ein ganz anderes: Der Wind. Vielleicht lag es an der Jahreszeit, in der wir unterwegs waren: rund um den Jahreswechsel, vom 30. Dezember bis zum 1. Januar. Der Wind war so stark, dass aus den etwa 60 bis 70 Kilometern pro Tag locker gefühlte 120 bis 140 wurden. Dass wir genau in die andere Richtung hätten fahren sollen, von Hualien im Norden nach Taitung im Süden, wurde uns recht schnell klar. So fanden wir es schon am ersten Tag verdächtig, dass wir doch relativ viele Radfahrer trafen, uns aber alle entgegenkamen. Immerhin haben sie uns freundlich gegrüßt, mit einem mitleidsvollen Lächeln, kompletter Rennradausrüstung und Rückenwind.

Außer Radfahrern kein Verkehr Kurz vor dem Aufbruch

Aber gelohnt hat es sich in jedem Fall. Meistens fuhren wir direkt an der Küste, manchmal, wenn die Berge zu nahe ans Meer heranrückten, führte unser Weg etwas hinauf in die Berge, wobei man dann aber immer durch einen wunderbaren Ausblick entlohnt wurde. Und durch die frische Luft. Unsere ganze Gruppe hatte sich in Kaohsiung kennengelernt, wo wir ein Semester zusammen studiert hatten. Danach wurde uns an der Ostküste zum ersten Mal wieder klar, wie gut die Luft außerhalb einer Großstadt sein kann. Und wie klein und nett die ganzen Ortschaften waren, durch die war kamen.

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Meer und Berge, ansonsten nichts

Am meisten aber hat uns die Herzlichkeit der Taiwaner erfreut. Nein, man muss sagen angetrieben. Egal an welchem Punkt unserer Reise, an wem auch immer wir vorbeifuhren, er rief uns ein freundliches jiayou! (加油) zu. Zu Deutsch: Gebt Gas! Ein Jahreswechsel also der ganz besonderen Art.