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  • 苗栗市民廣場 清涼一夏(1)

    Wasserspiele in Miaoli

    Auf einem Platz in der Stadt Miaoli wurde für die heißen Sommermonate ein Wasserspiel eingerichtet. Grundschüler durften schon einmal im Vorraus planschen. (Foto: CNA)

  • 台北夏日啤酒節 喝啤酒吃冰棒

    Taipeier Bierfest mit Eis

    In Taipeis Expo-Park wird dieses Wochenende ein kleines Bierfest veranstaltet, bei dem neben taiwanischen Bierspezialitäten auch Fruchteis angeboten wird. (Foto: CNA)

  • 蔡總統抵達巴拉圭

    Präsidentin Tsai Ing-wen besucht Paraguay

    Präsidentin Tsai Ing-wen ist am 27. Juni in Paraguay eingetroffen. Sie hatte vorher in Panama an der Feier zur Eröffnung des erweiterten Panamakanals teilgenommen. (Foto: CNA 28.6.2016)

  • Kaohisungs Bürgermeisterin besucht Trier

    Kaohsiungs Bürgermeisterin in Trier

    Der Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, überreicht der Bürgermeisterin von Kaohsiung, Chen Chu eine Zeichnung der Porta Nigra als Geschenk. Chen hielt sich an der Spitze einer Delegation zu einem Informationsbesuch auf. (Foto: Presseamt der Stadt Trier)

  • Benötigte Abkühlung

    Benötigte Abkühlung

    Bereits zum achten Mal gab es heute in diesem Juni über 37 Grad Celsius in der Hauptstadt Taipei. Ein neuer Hitze-Rekord! Wer könnte da keine kleine Abkühlung gebrauchen? Gut, dass in Taiwan die Mango-Saison begonnen hat. Da gibt es nun wirklich keine Ausreden mehr, kein Mango-Eis zu verzehren. (Bild: CNA, 27.06.2016)

  • 蔡總統抵巴拿馬 宴請僑胞(1)

    Präsidentin Tsai Ing-wen in Panama

    Präsidentin Tsai Ing-wen ist zu einem Besuch in Panama eingetroffen. Sie nimmt an der Feier zur Eröffnung des erweiterten Panamakanals teil. (Foto: CNA 26.8.2016)

  • 罷工落幕 班機看板不再紅通通

    Flugbegleiterstreik beendet

    Der Streik der Flugbegleiter der Fluggesellschaft China Airlines, der größten Fluggesellschaft Taiwans, ist beendet. Der Flugverkehr verläuft am Sonntag wieder normal. (Foto: CNA 26.6.2016)

  • 蔡總統參觀巴拿馬運河觀花水閘(3)

    Präsidentin Tsai Ing-wen in Panama

    Präsidentin Tsai Ing-wen ist in Panama eingetroffen. Sie nimmt dort an der Feier zur Eröffnung des erweiterten Panama-Kanals teil. (Foto: CNA 26.6.2016)

  • Hunde in Taiwan

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  • Deutscher Designer 德國設計師石奇歐

  • Pangolinbaby - Ersatzmutter 小穿山甲和他的代理母親

  • Tofuschwein-Tofufabrik 豆腐豬傳奇

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  • Leicha-Tee 擂茶-客家聖品

Wenn nur der Wind nicht wäre-Radfahren an der Ostküste
Am Bahnhof in Taitung Extra Streifen für Fahrradfahrer Die Ostküste Taiwans

Die Geografie Taiwans lässt sich in acht Wörtern zusammenfassen: Im Westen nur Städte, im Osten nur Gebirge. Und Gebirge heißt auch wirklich Gebirge. Der höchste Berg Taiwans-der Yushan (玉山)-misst knapp 4.000 Höhenmeter. Ganz im Osten fallen die Bergketten steil ab und treffen auf den Pazifischen Ozean, es gibt nur wenig Platz zwischen Berghängen und Meer. Darum finden sich an der Ostküste Taiwans auch nur sehr wenig  Städte, vor allem Hualien und Taitung. Ausreichend Platz ist aber für eine Straße direkt am Meer, auf der man großartig Fahrrad fahren kann.

Ende Dezember bin ich mit sechs Freunden diese Strecke gefahren. Von Taitung im Süden nach Hualien im Norden, etwa 190 Kilometer, insgesamt drei Tage. Unter Radfahrern hat sich die Ostküste Taiwans mittlerweile als Ziel herumgesprochen. Aus gutem Grund. Man muss nur einer einzigen Straße folgen, die immer direkt am Meer entlangführt. Der Verkehr ist nicht sehr stark und es gibt sogar einen breiten Seitenstreifen extra für Fahrradfahrer. Nicht mal ein eigenes Fahrrad ist von Nöten. In Taitung können diese ausgeliehen und in Hualien wieder zurückgegeben werden. Anders herum geht auch. Für drei volle Tage haben wir pro Rad etwa 40 Euro Leihgebühr bezahlt. Für gute Fahrräder, voll ausgestattet. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich überall am Weg, auch wenn beim Einchecken Chinesischkenntnisse nützlich sind.

Gruppenfoto am  Sanxiantai-Felsen (三仙台) Die Brücke zum Sanxiantai-Felsen (三仙台)

Wer jetzt denkt, dass 190 Kilometer für drei Tage nicht gerade viel sind, der hat Recht. Auf den ersten Blick. Die Strecke kommt zwar nicht ohne Steigungen aus, ist aber in dieser Hinsicht auch recht harmlos. Das Problem ist ein ganz anderes: Der Wind. Vielleicht lag es an der Jahreszeit, in der wir unterwegs waren: rund um den Jahreswechsel, vom 30. Dezember bis zum 1. Januar. Der Wind war so stark, dass aus den etwa 60 bis 70 Kilometern pro Tag locker gefühlte 120 bis 140 wurden. Dass wir genau in die andere Richtung hätten fahren sollen, von Hualien im Norden nach Taitung im Süden, wurde uns recht schnell klar. So fanden wir es schon am ersten Tag verdächtig, dass wir doch relativ viele Radfahrer trafen, uns aber alle entgegenkamen. Immerhin haben sie uns freundlich gegrüßt, mit einem mitleidsvollen Lächeln, kompletter Rennradausrüstung und Rückenwind.

Außer Radfahrern kein Verkehr Kurz vor dem Aufbruch

Aber gelohnt hat es sich in jedem Fall. Meistens fuhren wir direkt an der Küste, manchmal, wenn die Berge zu nahe ans Meer heranrückten, führte unser Weg etwas hinauf in die Berge, wobei man dann aber immer durch einen wunderbaren Ausblick entlohnt wurde. Und durch die frische Luft. Unsere ganze Gruppe hatte sich in Kaohsiung kennengelernt, wo wir ein Semester zusammen studiert hatten. Danach wurde uns an der Ostküste zum ersten Mal wieder klar, wie gut die Luft außerhalb einer Großstadt sein kann. Und wie klein und nett die ganzen Ortschaften waren, durch die war kamen.

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Meer und Berge, ansonsten nichts

Am meisten aber hat uns die Herzlichkeit der Taiwaner erfreut. Nein, man muss sagen angetrieben. Egal an welchem Punkt unserer Reise, an wem auch immer wir vorbeifuhren, er rief uns ein freundliches jiayou! (加油) zu. Zu Deutsch: Gebt Gas! Ein Jahreswechsel also der ganz besonderen Art.